Durchschnittliche Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Häuser
In Hessen liegen die durchschnittlichen Kaufpreise für Eigentumswohnungen aktuell bei rund 3.180 €/m², während Häuser im Schnitt etwa 3.560 €/m² kosten.
Damit bewegt sich der hessische Immobilienmarkt im bundesweiten Mittelfeld – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen den Metropolräumen und dem ländlichen Norden.
Durchschnittliche Mietpreise für Wohnungen und Häuser
Die Mietpreise in Hessen liegen derzeit bei durchschnittlich 10,80 €/m² für Wohnungen und 11,40 €/m² für Häuser.
In stark nachgefragten Städten und Universitätsstandorten wie Frankfurt am Main, Wiesbaden oder Darmstadt werden deutlich höhere Werte erzielt, während in ländlichen Gebieten die Mieten auf moderatem Niveau bleiben.
Übersicht über preisliche Unterschiede zwischen Ballungsräumen und ländlichen Gebieten
In Hessen bestehen deutliche Preisunterschiede zwischen den urbanen Zentren und den ländlicheren Regionen.
Besonders im Rhein-Main-Gebiet – rund um Frankfurt am Main, Wiesbaden und Darmstadt – liegen die Immobilienpreise deutlich über dem Landesdurchschnitt.
So kostet der Quadratmeter einer Eigentumswohnung in Frankfurt derzeit durchschnittlich etwa 6.500 €, in Wiesbaden und Darmstadt bewegen sich die Preise zwischen 4.300 € und 5.400 € pro m².
Häuser in Frankfurt erreichen im Mittel rund 7.000 € pro m², während sie in ländlichen Landkreisen – etwa im Vogelsbergkreis oder im Werra-Meißner-Kreis – häufig unter 2.500 € pro m² liegen.
Auch bei den Mieten zeigt sich diese Differenz klar:
In Städten wie Frankfurt und Wiesbaden betragen Spitzenmieten rund 15,5 – 17,5 € pro m², während in ländlichen Regionen häufig nur 8 – 10 € pro m² gezahlt werden – teils sogar weniger, etwa im Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit durchschnittlich rund 7,00 € pro m².
Im Durchschnitt liegen die Mieten in den ländlichen Regionen damit rund ein Drittel unter dem Niveau der hessischen Ballungsräume.