Durchschnittliche Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Häuser
In Berlin liegen die durchschnittlichen Kaufpreise für Eigentumswohnungen aktuell bei rund 5.130 €/m², während Häuser im Schnitt etwa 4.750 €/m² kosten. Damit bewegt sich der Berliner Immobilienmarkt über dem bundesweiten Mittel – allerdings mit deutlichen Differenzen je nach Bezirk und Lage.
Durchschnittliche Mietpreise für Wohnungen und Häuser
Die Mietpreise in Berlin betragen derzeit durchschnittlich etwa 13,50 €/m² für Wohnungen. Bei Häusern liegen die Werte leicht darüber, abhängig von Ausstattung, Lage und Größe. In zentralen und gefragten Stadtteilen wie Mitte, Prenzlauer Berg, Charlottenburg oder Kreuzberg werden deutlich höhere Mieten erzielt, während am Stadtrand oder in Randlagen moderatere Mietniveaus gelten.
Übersicht über preisliche Unterschiede zwischen zentralen Bezirken und Randlagen
In Berlin bestehen markante Preisunterschiede zwischen den zentralen Bezirken und den Randlagen oder äußeren Bezirken. Ganz besonders in Bezirken wie Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain-Kreuzberg liegen die Immobilienpreise deutlich über dem Durchschnitt. So kostet der Quadratmeter einer Eigentumswohnung im Bezirk Mitte derzeit durchschnittlich etwa 7.800 €/m², in innerstädtischen Randbezirken wie Neukölln oder Lichtenberg bewegen sich die Preise zwischen 4.500 € und 6.500 €/m². Häuser in zentralen Lagen erreichen im Mittel rund 8.500 €/m², während sie in weniger zentralen Bezirken – etwa Marzahn-Hellersdorf oder Spandau – häufig deutlich darunter liegen, teils unter 3.000 €/m².
Auch bei den Mieten zeigt sich diese Spreizung klar:
In beliebten und zentralen Stadtteilen wie Mitte, Prenzlauer Berg und Charlottenburg betragen Spitzenmieten etwa 18 – 22 €/m², während in Randbezirken oder weniger gefragten Lagen oft nur 8 – 12 €/m² gezahlt werden.
Im Durchschnitt liegen die Mieten in den Randlagen damit deutlich unter dem Niveau der zentralen Bezirke Berlins.